Antifaschist Walter Sack gestorben

Wir trauern um den Antifaschisten Walter Sack, dessen langes Leben am 29.04.2008 endete. Walter Sack ist am 26.12.1915 geboren und kam aus einer jüdischen Familie. Er schloss sich schon früh der sozialdemokratischen Jugend an. Später war er dann im kommunistischen Widerstand gegen den Faschismus tätig. Organisiert war zu dem Zeitpunkt in der Herbert-Baum-Gruppe. Er überlebte die Zeit des Nationalsozialismus im Exil in Schweden.
Nach dem Ende des Nationalsozialismus war Sack weiterhin im Kampf für Sozialismus und gegen Faschismus politisch aktiv, so war er zwischen 1961 und 1974 zweimal Bezirksbürgermeister von Berlin-Treptow und aktiv im Bund der Antifaschisten – Treptow e.V. (BdA).

Die Trauerfeier findet am Sonnabend, dem 17. Mai 2008, um 11 Uhr in der Trauerhalle des Krematoriums Berlin-Baumschulenweg, Kiefholzstraße 221 statt.

Ein Portrait über Walter Sack und den jüdischen Widerstand in Berlin: »Wir hatten noch geglaubt, so schlimm würde es nicht werden«