Neues von den Gedenkstein-Schändern

Im „Neuen Deutschland“ erschien gestern ein Artikel, der sich mit den Schöneicher Zuständen beschäftigt. Darin gab es Neues von den Tätern der Gedenksteinschändung vom Oktober 2008. Nachdem Daniel S. und Franz R. vom Amtsgericht Fürstenwalde verurteilt wurden, wurde das Urteil in zweiter Instanz vom Amtsgericht bestätigt:

Gedenksteine wurden demoliert und verunstaltet, die an die 150 Schöneicher Opfer der Nazizeit mit jüdischer Herkunft erinnern. Hier konnte die Polizei die beiden Täter ermitteln. Das Landgericht verurteilte sie wegen Volksverhetzung, Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung zu einem Freizeitarrest und der Auflage, sich um einen Täter-Opfer-Vergleich mit der Gemeinde zu bemühen. Weil der nicht zustande kam, will Schöneiche jetzt den Schaden einklagen.