2011

21. & 22. August Storkow: NPD-Infotour mit je vier Kundgebungungen pro Tag in verschiedenen Stadtteilen Storkows um für den Bürgermeisterkandidaten Klaus Beier zu werben. Mit dabei sind A. Kottusch, A. Kavalir, F. Maar, F. Odoy und M. Kokott
27. Januar Erkner: Andreas Kavalir verteilt vor der Gesamtschule und dem Gymnasium in Erkner Nazi-Propaganda. Die Schulen rufen die Polizei.
23. Januar Gosen: Ein antisemitischer Brandanschlag wird auf einen Bungalow verübt.

2010

11. November Erkner: Ein 24-Jähriger aus Fürstenwalde beschimpfte im RE1 von Berlin nach Erkner eine Frau mit rechten Parolen, da er die Frau für eine Polin hielt. Ein Berliner Polizist war mit diesem Zug auf dem Heimweg. Er bemerkte die Auseinandersetzung und ging dazwischen. Er wollte den 24-Jährigen beruhigen, der junge Mann war jedoch so aggressiv, dass der Polizist ihm schließlich die Handfesseln anlegte und die Kollegen der Erkneraner Polizeiwache informierte. Dort „pustete“ er 1,52 Promille, er durfte seinen Rausch in der Polizeiwache ausschlafen.
03. November Erkner: Am Morgen werden bundesweit mehrere Wohnungen von Nazis durchsucht, die gemeinsam das Internet-Projekt „Widerstand-Radio“ betrieben haben sollen. Betroffen ist auch ein 33-jähriger aus Erkner.
23. Oktober Erkner: Die Umgebung des Bahnhofs Erkner wurde mit Dutzenden NPD-Aufklebern und mit Parolen wie „Nationaler Sozialismus jetzt“ und „Merkel töten“, die mit Kreide aufgetragen waren, verunstaltet.
25. September Grünheide: Ein 12-Jähriger und sein Freund wurden in den Nachmittagsstunden vor der EDEKA-Filiale von mehreren Jugendlichen verbal angegriffen. Die zwei etwa 16 Jahre alten Jugendliche beschimpften und bedrohten die Kinder mit rassistischen Parolen. Grund dafür war „vermutlich das südländische Aussehen“, wie es die Polizei formulierte. (Quelle: Polizei)
20. August „Raum Schöneiche“: Eine Veranstaltung für Interessenten der JN (Junge Nationaldemokraten) fand statt. Redner war u.a. Sebastian Richter, stellv. JN-Bundesvorsitzender. (Quelle: NPD Schöneiche)
Ende Juli Erkner: Unbekannte beschmieren den „Plus“-Markt am Bahnhof mit der Parole „Nationaler Sozialismus jetzt“ und hängen im Aushang des Kinos im Bahnhofsinneren JN-Propaganda aus.
15. Juli Schöneiche: Mehrere Nazis aus dem Umfeld der NPD-Ortsgruppe störten eine Mitgliederversalung der Linkspartei im Helga-Hahnemann-Haus. Die Polizei entfernte die Störer.
3. Juli Erkner: Mehrere rechte Jugendliche rufen im Strandbad während eines Spiels der deutschen Nationalmannschaft während der WM ehrfach „Heil Hitler“ und „Sieg Heil“. Die Polizei kann die Täter nicht feststellen.
24. Mai Woltersdorf: Sechs Männer wurden von der Polizei festgenommen, die lautstark rechte Musik abgespielt und „Sieg Heil“ gerufen hatten. Außerdem wurden CDs mit indizierter Musik beschlagnahmt.
14. Mai Schöneiche: In der Brandenburgischen, der Rahnsdorfer, der Berliner Straße und am Spreewaldpark wurden an verschiedenen Gebäuden mit schwarzer Farbe gesprühte Hakenkreuze und Davidsterne neben NPD-Aufklebern entdeckt. Außerdem wurde rechte Parolen am edeka-Markt festgestellt.
13. Mai Woltersdorf: Ein vietnamesischer und drei deutsche Staatsbürger wurden aus rassistischen Motiven Opfer einer gefährlichen Körperverletzung. Es wurden drei Tatverdächtige ermittelt. Näher Angaben liegen nicht vor. Quelle: Opferperspektive
3. oder 4. April Erkner:
Die Jahreshauptversammlung des NPD-Kreisverbandes Oderland trifft sich in Erkner

2009

9. November Strausberg: Kundgebung der NPD mit Beteiligung von Nazis aus Schöneiche
18. & 19. September Erkner: Bei Heimatfest kam es zu mehreren Gewalttaten durch Nazis: ein Kubaner wird zusammengeschlagen, ein Mann zeigt den Hitlergruß und es kam zu einer Massenschlägerei zwischen Nazis und Hooligans.
10. Juli Berlin: In der Kneipe „Zum Henker“ findet eine Veranstaltung des „Nationalen Widerstands Berlin“ statt, auf der eine Berliner Ortsgruppe der „Hilfsorganisation für nationale Gefangene“ gegründet wird. Es sind 40-50 Berliner Neonazis vor Ort, u.A. Thomas Markgraf, Sebastian Schmidtke, Robin Devantier, Phillip Bornemann, Gesine Hennrich, Ronny Schrader, Enrico Springer, Danny Matschke, Manuela Tönhardt, Karsten Maschke, David Gudra, Roland Scholz, Uwe Dreisch, Patrick Weiß, Deitmar Tönhardt, Cornelia Berger, Björn Wild, Dan Eriksson, Maik Brämer, Florian Stein und Paul Barrington. Quelle: abso.blogsport.de
4. Juli Storkow: An einer NPD-Demo in Storkow nehmen mehrere Mitglieder der NPD-Schöneiche teil
14.Juni Schöneiche: Auf dem Heimatfest bedrohten Nazis aus einer Gruppe um Florian Stein und Kevin Bischoff den Bürgermeister Jüttner
13. Juni Schöneiche: NPD-Stand in Schöneiche in der Nähe des Heimatfestes. Der Anmelder des Standes war Andreas Kavalir. Nazis aus Schöneiche, Strausberg und Erkner sowie Mitglieder des „Frontbann 24″ aus Berlin standen ca. 1,5 Stunden am Stand herum und bedrohten alternative Jugendliche.
21. Mai Woltersdorf: Mehrere rechte Jugendliche aus Erkner und Woltersdorf zettelten eine Schlägerei auf dem Feuerwehrfest an.

2008

21. November Schöneiche: Unbekannte Täter zerstörten Kränze und Blumentöpfe am Gedenkstein für die ermordeten Juden Schöneiches.
27. Oktober Schöneiche: Schöneiches Bürgermeister Heinrich Jüttner wurde am späten Montagabend offenbar bedroht. Jüttner teilte der Polizei gegen 23.45 Uhr mit, dass drei unbekannte Personen an seiner Tür klingelten und riefen: “Da ist ja der Volksfeind” und “Dir werden wir es zeigen”.
19. Oktober Schöneiche: Elf Nazis stören die Feier des jüdischen Laubhüttenfests in der Kulturgiesserei. Sie werden des Saales verwiesen. Unter ihnen sind Florian Stein, seine Frau und sein Bruder, Andreas Kavalir und Antje Kottusch.
18. Oktober Berlin: An einer Demonstration von NPD und autonomen Nationalisten in Marzahn-Hellersdorf nahmen auch Nazis aus der Region Schöneiche-Erkner teil
24. September Erkner: Abschluß des NPD-Wahlkampfs an der Friedrichstr. in Erkner mit Kungebung und Infostand. Mit dabei Udo Voigt, Klaus Beier, Jörg Hähnel, Manfred Börm
15. September Schöneiche: Vermutlich in der Nacht vom 15.09.08 zum 16.09.08 wurde das Transparent des Bündnisses „Schöneiche für Demokratie und Toleranz“ von der Fassade der Mehrzweckhalle „Lehrer-Paul-Bester“ von Unbekannten entwendet.
11. September Erkner:
Ein NPD-Wahlkampftrupp hängte Plakate auf und griff alternative Jugendliche an
23. Juli Grünheide: Der Polizei wurde angezeigt, dass ein Toilettenhäuschen auf der Festwiese mit rechten Symbolen beschmiert wurde.
Juli Woltersdorf: Auf dem Parkplatz des Plusmarktes wurden mit einer Schablone „NS Revolution“ und SS-Runen gesprüht
5. Juni Erkner: Drei Männer verteilen Flyer der NPD vor den Schulen in Erkner. Auch Aufkleber der NPD wurden wieder verklebt.
3. Juni Erkner: Erneut werden NPD-Zeitungen in Erkner verteilt.
1. Juni Erkner: Am Abend wird in großen Teilen Erkners die NPD-Zeitung „Jetzt reicht’s!“ verteilt. Vor der Oberschule und dem Gymnasium werden NPD-Aufkleber verklebt.
14. Mai Erkner: Am frühen Abend überquerte eine Gruppe von etwa 15 Jugendlichen, wahrscheinlich im Alter zwischen 15 und 18 Jahren, den Zebrastreifen des Kreisverkehres. Dabei zeigte ein Großteil der Personen den sogenannten „Hitlergruß“ und rief „Heil Hitler“ sowie andere volksverhetzende Parolen. Der Fahrer eines wartenden PKWs vor dem Zebrastreifen schüttelte aus Abneigung den Kopf. Daraufhin stürmten vier Personen aus der Gruppe auf sein Auto zu, schlugen an die Scheiben bzw. wackelten an dem Wagen. Nur weil der Fahrer sich mit seinem Auto schnell entfernte, konnte Schlimmeres vermieden werden.
12. Mai Schöneiche: Nach der Gedenkveranstaltung vom 8. Mai wurden an dem Denkmal die niedergelegten Blumen und Kränze zerstört und randaliert.
11. Mai: Woltersdorf / Rüdersdorf: Es wurden in Rüdersdorf und Woltersdorf, hauptsächlich in der Vogelsdorfer-, Baumschulen- und Wilhelm-Tell-Straße, Aufkleber rechten Inhaltes angebracht.
Wieder einmal stammen diese von rechten Gruppen aus dem Raum Franken wie z.B. NPD-Nürnberg, Anti-Antifa Nürnberg, NPD-Mittelfranken und JN-Bayern.
Außerdem wurden in der Straße Am Stolp in Rüdersdorf volksverhetzende Schmierereien, wie z.B mehrere Hakenkreuze und SS-Runen, entdeckt.
1. Mai Woltersdorf: Am Rande des Maifests der Linkspartei auf der Maiwiese in Woltersdorf tauchten drei junge Männer auf, die Aufkleber der JN und von den sogenannten „Freien Nationalisten“ verklebten. Diese wurden von Antifas umgehend entfernt und die Nazis aufgefordert zu verschwinden. Daraufhin wurden die drei aggressiv und beschimpften die Antifas als „Hurensöhne“ und bedrohten sie.
1.Mai Erkner: Eine Gruppe von ungefähr zehn Nazis griff in der Erkneraner Friedrichstrasse einen Fahrradfahrer an, zerrte ihn vom Rad und verprügelte ihn. Das Opfer konnte sich losreißen und weglaufen, wurde von den Nazis jedoch wieder eingeholt und schwer zusammengeschlagen. Einige der Täter sollen nicht bestätigten Angaben zufolge Kleidung mit Aufdrucken der „Kameradschaft Oder-Spree“ getragen haben.
28. April Woltersdorf: Eine nicht näher bezeichnete Person rief am Denkmal für die Opfer des Faschismus in der Thälmannstr. mehrmals „Juden raus“ und urinierte gegen gegen das Denkmal. Danach stieg er in die Straßenbahn und rief in Gegenwart mehrerer Fahrgäste „Sieg Heil“
10.4. Erkner: Ein Schüler der Oberschule in Erkner entdeckte beim surfen im Internet Videos in denen, teilweise vermummte, Jugendliche mit ihren Softair-Waffen und anderem paramilitärischen Equipment posierten. Einen der Jungen erkannte er als Mitschüler, woraufhin er die Schule und diese wiederum die Polizei benachrichtigten. Die insgesamt vier Schüler im Alter zwischen 14 und 16 konnten von der Polizei namhaft gemacht werden und es wurden Haussuchungen bei ihnen durchgeführt. Sie stammen offenbar aus Wernsdorf, Gosen und Erkner. Laut Polizeisprecher Michael Neff wurden Softairpistolen, Messer und Wurfsterne sichergestellt. Die vier Beteiligten haben offenbar einen Hang zu Waffen und eine rechte Einstellung. Auf ihrer Homepage, die inzwischen aus dem Netz genommen wurden, waren einige Symbole der rechten Szene zu sehen wie z.B. das Eiserne Kreuz, ein Stahlhelm und SS-Runen. (Quellen: MOZ, eigene)
4. April Schöneiche: Gegen 21.15 wurde der Polizei angezeigt dass eine Gruppe von 15 bis 20 Jugendlichen Im Bereich des Kleinen Spreewaldparks Lärm machten. Nachdem ihnen ein Platzverweis erteilt wurde, zogen sie in Richtung Dorfaue ab. Danach randalierten sie noch in der Straßenbahn und einzelne riefen rechte Parolen. Daraufhin wurden acht Personen in Gewahrsam genommen. (Quellen: MOZ, Polizei)
5.3. Rüdersdorf: Die Polizei wurde zur einem Mehrfamilienhaus in der Brückenstraße gerufen aus dem heraus mehrfach „Sieg Heil“ gerufen wurde. Sie traf dort auf zwei 37 und 38 Jahre alte stark alkoholisierte und polizeibekannte Männer und nahm sie in Gewahrsam. Außerdem wurde eine Kassette mit rechtsextremistischer Musik beschlagnahmt. (Quelle: Polizei)
11. Februar Schöneiche: Wie die Polizei mitteilte wurden in der Straßenbahn in Schöneiche am Montag zwischen 19 und 20 Uhr mehrere Symbole der rechten Szene geschmiert.
4. Februar Woltersdorf: Es wurden viele Aufkleber der JN und NPD großflächig verklebt.
25. Januar Schöneiche: Das Denkmal für die vertriebenen Juden aus Schöneiche wurde in der Nacht zum 26. mit Hakenkreuzen und anderen Zeichen beschmiert. Die Feuerwehr reinigte es gleich am nächsten Tag, so dass am 27. Januar, dem internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer der Shoah, fast nichts mehr zu sehen war.
Januar: Die NPD in Schöneiche hat nichts zu tun. Auf ihrer Homepage verkündeten sie „erfolgreiche“ Wahlkampfeinsätze in Fürth/Franken (5./6. und 19. Januar) und in Helmstedt und Braunschweig vom 18. bis 20. Januar. Einziger Tiefpunkt ihrer sonst positiven Bilanz war die „linke Gewalt“, der sie sich in Fürth ausgesetzt fühlten. Warum die NPD-ler gerade nach Fürth fuhren, erklärt vielleicht ein Blick in das Gästebuch der NPD-Oderland. Dort grüßt ein user namens „Feanor“ aus Franken seine „Kameraden“ von der NPD-Oderland und erzählt, dass er vor zehn Jahren von Fürstenwalde aus dorthin zog. Außerdem tauchten in Woltersdorf kontinuierlich Aufkleber der NPD-Mittelfranken und der „Anti-Antifa“ aus Nürnberg auf.

2007

7. Dezember Schöneiche: Der Verein „Schtetl“ hatte zu einer Chanukka-Feier eingeladen und angesprochen fühlten sich offenbar auch neun Nazis aus Berlin und Schöneiche um den Ortsvorsitzenden der NPD Florian Stein. Die Veranstalter und die Polizei sorgten jedoch dafür, dass die Feier ohne die „Kameraden“ stattfinden konnte. Ein ausführlicher Text dazu hier
12. November Erkner: Auf einem Fahrradweg in der Woltersdorfer Landstraße wurde mit einer unbekannten Substanz in der Nähe des „Norma“-Marktes ein Hakenkreuz hinterlassen
8. November Rauen: Klaus Beier wurde erneut angezeigt, weil er sich weigerte beim nichtöffentlichen Teil der Gemeindevertretersitzung den Raum zu verlassen. Erst als drei Polizisten eintrafen, verließ er den Raum. Beier behauptete, als Kreistagsabgeordneter das Recht zu haben, der Sitzung beizuwohnen und wollte eine Erklärung verlesen.
Anfang November Neu Zittau: An einer Bushaltestelle in der Berliner Strasse gegenüber der Schule wurde in rosa ein Hakenkreuz gesprüht
Ende Oktober Woltersdorf: In der Berliner Straße und Umgebung wurden zahlreiche Naziaufkleber entdeckt, darunter einige von der „Anti-Antifa Nürnberg“ und der NPD Nürnberg
11. Oktober Rauen: Die Gemeinde Rauen zeigte Klaus Beier (NPD) wegen Hausfriedensbruch an, da er sich weigerte die Sitzung der Gemeindevertreter nach Beendigung des öffentlichen Teils zu verlassen. Er hoffte Informationen über das von Andreas Molau (NPD) gekaufte Haus zu erhalten.
6. Oktober Erkner: Vor dem Punk-Konzert im Rahmen der „Krach am See“-Reihe wurde der Jugendclub in Erkner mit etlichen Nazi-Aufkleber zugeklebt. Sie waren vor allem von der NPD und „Anti-Antifa“ aus Franken/Bayern.
6. Oktober KW: An einer Demonstration der NPD in KW nahm auch Florian Stein und andere Nazis aus der Region teil
5. Oktober Schöneiche: Beim jüdischen Laubhüttenfest „Sukkot“ des Integrationsvereins Schtetl tauchten Mitglieder der lokalen NPD auf um Fotos zu schiessen und zu provozieren. Die Fotos veröffentlichten sie auf ihrer Homepage und schrieben sich ihre antisemitischen Wahnvorstellungen von der deutschen Seele. mehr hier
29. September Rauen: Auf dem „Gut Johannesberg“, das von dem NPD-Kader Andreas Molau bzw. dessen Frau gekauft worden war, fand ein als „private Feier“ bezeichnete Nazitreffen statt
September Schöneiche: In einer Ausstellung im Heimatmuseum sollte dem Gründer desselben und Heimatschriftsteller Felix Havenstein gedacht werden. Wie Kritiker jedoch feststellten wurde dessen Rolle bei der Übernahme der evangelischen Kirche durch die „Deutschen Christen“ und als „Kulturwart“ der NSDAP-Ortsgruppe nicht erwähnt. die Ausstellungsmacher wollen diese Versäumnisse nachbessern
1.9. Bad Saarow/Storkow: Der Veranstalter des „Radscharmützels“, der Tourismusverein Scharmützelsee, forderte die Teilnehmer und seine Mitglieder auf für das Motto „Tolerantes Bransenburg – Radeln gegen Rechts“ einzutreten. Zu diesem Zweck wollen sie Luftballons, Buttons und T-Shirts verteilen. Hintergrund sei der Kauf eines Grundstückes in Rauen durch einen NPD-Kader. In den letzten Jahren hatten Aktivisten des NPD-Kreisverbandes Oderland an diesem und anderen Sportveranstaltungen in der Region teilgenommen
19. August Beeskow: Eine vietnamesische Familie wurde vor ihrer eigenen Haustür Opfer eines Angriffs durch zwei 20 und 25 Jahre alte Nazis. Der 20jährige Mann ist bereits einschlägig vorbestraft.
14. August Schöneiche: An einem Geschäft Am Goethepark wurde eine Hakenkreuz-Schmiererei festgestellt
10. August Mönchwinkel: Die Polizei löste auf einer Wiese in Mönchwinkel ein Zeltlager von etwa 20 Nazis auf.
Juli Erkner/Woltersdorf: Es wurden häufig Aufkleber der NPD und einer britischen Adresse geklebt, auf denen verklausuliert der Holocaust geleugnet wird.
Ende Juli Woltersdorf: An den Fuchsbergen wurden Aufkleber einer „Kameradschaft Weiss in Brandenburg a.V.“ gefunden auf denen rassistische und antisemitische Parolen gedruckt waren
Juli Rauen: Im Juli wurde bekannt, das der NPD-Mann Andreas Molau das „Gut Johannesberg“ in Rauen gekauft hatte. Er wollte dort ein NPD-Schulungszentrum errichten
9. Juli Schöneiche: Auf dem Friedhof in Schöneiche wurde ein Gedenkstein für elf bekannte und 19 unbekannte deutsche Soldaten errichtet, die in den letzten Kriegstagen in Schöneiche ums Leben kamen. Initiatorin war die Schwester eines der Toten.
Juni/Juli in Erkner/Woltersdorf/Schöneiche: Aktivisten der NPD verteilten regelmäßig Ausgaben der „Oderland-Stimme“, die Zeitung des NPD-Kreisverbandes Oderland, und NPD-Faltblätter
29. Juni Erkner: Die Linkspartei wollte auf dem Gelände des Jugendklub Erkner Al Gore’s Film „Eine unbequeme Wahrheit“ zeigen. Aufgrund des schlechten Wetters und der kurzfristigen Werbung dafür kamen gerade einmal zehn Personen. Fünf Nazis von der NPD tauchten aber auf, angeblich um mit den Leuten von der Linkspartei zu diskutieren. Nachdem sie sich von Regen etwas aufweichen ließen und ein paar Fotos gemacht hatten, verschwanden sie wieder.
Mai Juni Erkner/Woltersdorf/Schöneiche/Rüdersdorf: Im Vorfeld des G8-Gipfels in Heiligendamm tauchten überall in der Region Aufkleber der NPD-Kampagne „Gib 8″ auf. Die NPD-Oderland gehörte zu den Unterstützern der Kampagne.
Mai Schöneiche/Rüdersdorf/Woltersdorf/Erkner: In der Zeit nach der Gründung der NPD-Ortsgruppe wurden in den Gemeinden der Region NPD-Material wie Flugblätter und die sogenannte „Schulhof-CD“ verteilt
17. Mai Erkner: Am Bahnhof wurden gegen 15.40 Uhr sechs junge Männer aus Erkner und Berlin von der Polizei festgestellt, die den Hitler-Gruß zeigten und NS-Parolen riefen
13. Mai Erkner: An einem Badestrand am Flakensee wurden mit silberner Farbe flächendeckend faschistische Schmierereien an Zäunen, Bäumen, Schildern und Masten entdeckt. Geschmiert wurde unter anderem: SS-Runen, „C4 for Reds“, „C18″, Hakenkreuze, „88″, „Skins gegen Zecken“ usw.
28. April Storkow:
Aus einer Gruppe von ca. 15 Jugendlichen heraus wurden in der Nacht zum 29. Naziparolen gerufen. Die Polizei stellte als Täter einen 20-jährigen Grünheider fest, der betrunken war und eine Gürtelschnalle mit Nazisymbolik trug.
20. April Erkner: Am Abend riefen am Bahnhof eine Gruppe von acht Männern „Sieg Heil“
20. April Schöneiche/Woltersdorf: Die NPD rief zu einem Treffen in das Restaurant „Hubertuseck“ in Schöneiche, um eine Ortsgruppe zu gründen. Aufgrund von Gegenaktivitäten durch Antifas und Schöneicher Bürger konnte die NPD keine andere Lokalität in Schöneiche auftreiben und verlegte das Treffen in den „Rathauskeller“ nach Woltersdorf. Das Gründungstreffen konnte ohne Störungen durchgeführt werden. Als Vorsitzenden der Ortsgruppe wurde der 23-jährige Florian Stein aus Schöneiche gewählt.
20. April Beeskow: Am Bahnhof kam es zu einem Angriff von mindestens 13 Nazis auf eine Gruppe Linker. Die Opfer wurden geschlagen und beraubt.
1. Januar Grünheide: In der Sylvesternacht gegen 1 Uhr früh wurde der Inhaber eines griechischen Restaurants in Grünheide von einer Gruppe junger Männer angegriffen und geschlagen. Die Männer riefen außerdem Naziparolen. Die Polizei konnte zwei 17 und 18 Jahre alte Männer festnehmen, zwei weitere wurden ermittelt