Tag-Archiv für 'andreas-kavalir'

Protest gegen NPD-Kundgebungen in Storkow

Die NPD führte am 21. und 22. August im Rahmen einer „Infotour“ je vier Kundgebungen in verschiedenen Ortsteilen Storkows durch, um ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 11. September Klaus Beier zu bewerben. Dagegen protestierten bis zu 40 Personen aus dem Bündnis „Keine Stimme den Nazis in Storkow und anderswo“. Auf Seiten der Nazis nahmen Klaus Beier, Manuela Kokott, Frank Odoy, Andreas Kavalier, Antje Kottusch und Frank Maar an den Kundgebungen am Samstag, sowie Michael Thalheim und Sven Haverlandt am Sonntag teil.

Einen umfangreichen Bericht gibt es hier

Kurzmeldungen zu Kottusch, Kavalir und Widerstandsradio

Antje Kottusch beweist ihre überbordende Fantasie mit einem Artikel über polnische Banden, die angeblich Katzen stehlen und brutal töten. Geklaut war in diesem Fall nur eins: Die ganze Geschichte hat die wackere Tierrechtlerin aus Woltersdorf aus einem vier Jahre alten Artikel der BILD abgeschrieben. Die ganze Analyse zu dieser, eines Münchhausen würdigen, Geschichte gibts bei inforiot.

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Andreas Kavalir, ganz der brave Parteisoldat, war am 5. März in Sachsen-Anhalt, um den „Kameraden“ vor Ort beim Wahlkampf für den erhofften Einzug in den Landtag zu helfen. Wie die NPD-Schöneiche mitteilt, wollte er in Burg zusammen mit anderen Nazis Flugblätter verteilen, wurde dabei jedoch von einer achtköpfigen Gruppe Vermummter geschlagen und mit Pfeffergas besprüht. Kavalir kam aber mit leichten Verletzungen davon. An dieser Stelle möchten wir unsere (nicht ganz so) klammheimliche Freude mitteilen.

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Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen 18 Männer aus dem ganzen Bundesgebiet „wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Volksverhetzung und weiterer Straftaten erhoben“, darunter auch der 33-jährige arbeitslose Industriemechaniker aus Erkner.

Quelle: Staatsanwaltschaft Koblenz

Mal wieder Andreas Kavalir

An dieser Stelle möchte wir auf einen Blogbeitrag und eine Polizeimeldung zu Andreas Kavalir aufmerksam machen. Offenbar finden nicht alle Gefallen an Kavalirs regelmäßigen Agitationsversuchen:

Aus mehreren Schulen der Stadt erhielt die Polizei am Morgen des 27.01.11 die Mitteilung, dass ein Mann CDs, mit vermutlich rechtsextremen Inhalten, an Schüler verteilt hatte. (…)
Bei ihren Ermittlungen fanden die Beamten heraus, dass es sich bei dem Verteiler der CDs wahrscheinlich um einen Mann aus Woltersdorf handelt, der eine rechtsradikale Partei in der Gemeindevertretung von Woltersdorf vertritt und wegen ähnlicher Delikte bekannt ist.

NPD-Kundgebung in Schöneiche am 27. November

Bei einer Kundgebung der NPD am Samstag versammelten sich ca. 50 Nazis ab 10 Uhr auf einem Parkplatz an der Schöneicher Straße Ecke Brandenburgische Straße, der an diesem winterkalten Tag einer überfrorenen Matschwüste glich. Auch, aber nicht nur, an diesen Umständen lag es vermutlich, daß sich keine interessierten Bürger zur Mahnwache unter dem Motto „Schule statt Rathaus!“ verirrte. Die Nazis hielten es nicht einmal für nötig Flugblätter zu verteilen, es waren sowieso keine Abnehmer da.
Dafür waren zahlreiche „Kameraden“ aus Berlin (FN Mitte um Steve Henning), der NPD Uckermark-Barnim und aus der Lausitz anwesend. Von der NPD-Oderland waren Klaus Beier, Frank Odoy, die Kreisvorsitzende Manuela Kokott, Florian und Daniel Stein, Maik Brämer, Franz Radtke, sowie das Traumpaar des „Nationalen Widerstands“ Antje Kottusch und Andreas Kavalir anwesend. Letzerer war es auch, der zuerst das Mikrophon nahm und eine „Rede“ hielt. Worum es darin ging, war auch für interessierte Zuhörer nicht zu enträtseln. Vom eigentlichen Thema der Veranstaltung schweifte er dabei immer wieder ab. Das einzige, das er dabei unmißverständlich klarmachte, war sein Hang zur Selbstdarstellung, da es in einem Grtoßteil der Rede nur um ihn ging. Dannn war die Reihe an Ronny Zasowk, denen die es hören wollten, zu erklären, daß die NPD die einzige demokratische Alternative in Brandenburg sei. Antje Kottusch erzählte voller Pathos, wie schlimm die Situation für junge Menschen in Schöneiche ohne weiterführende Schule sei und daß diese auf ihrem Schulweg so weit fahren müssten. Auf jeden Fall sei auf diesem Weg der Volkstod unausweichlich.
Aus den Reihen der Teilnehmer der NPD-Kundgebung kam es zu Eierwürfen auf Gegendemonstranten, von denen die meisten jedoch ihr Ziel verfehlten. Lediglich eine Frau mit ihrem Kind auf dem Arm und das Auto von Klaus Beier wurden getroffen. Letzterer fand das nicht sehr witzig und auch Florian Stein schien das etwas peinlich zu sein. Die Polizei unternahm nichts dagegen. Steve Henning ließ es sich nicht nehmen, einen Fotographen zu beleidigen. Als dieser jedoch Anzeige erstattete nahmen er und seine Kameraden die Beine in die Hand. Die Kundgebung wurde gegen 12.30 beendet, also mehr als eine Stunde früher als geplant.
Auf dem nahegelegen Skaterpark konnten noch zahlreiche Nazi-Grafitti, u.a. von den „Autonomen Nationalisten Oder-Spree“ sowie Aufkleber der NPD und anderer rechter Gruppen festgestellt werden.

Ein weiterer peinlicher Versuch der NPD-Schöneiche sich als bürgernah und sachkundig zu präsentieren – nicht zuletzt deshalb weil die Gemeinde Schöneiche weder für das Rathaus noch für eine Schule das Geld hat und das Bürgerbegehren schon allein deshalb sinnlos war. Wir sind sehr gespannt, wie und wann die Nazis aus Schöneiche ihren Anhängern und der interessierten Öffentlichkeit diese lächerliche und erfolglose Veranstaltung als Erfolg verkaufen werden.

Nachtrag 29.11.: Auf der Fotocommunity Flickr sind weitere Fotos der NPD-Kundgebung veröffentlicht worden.

Hier ein weiterer Bericht von der Kundgebung bei Die Linke Schöneiche.

Vereiste Pfützen, Schlamm und Nazis

Nazischmierereien auf dem Skatepark

Klaus Beiers Auto wurde Opfer eines feigen Anschlags

NPD-“Mahnwache“ morgen in Schöneiche

Wie einem Artikel auf der Webseite indymedia zu entnehmen ist, plant die NPD-Schöneiche am Samstag zwischen 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr auf dem Parkplatz vor der Sparkasse (Schöneicher Straße Ecke Brandenburgische Straße) eine „Mahnwache“ unter dem Motto „Schule statt Rathaus“. Seit fünf Wochen macht die NPD mobil für ihr gleichnamiges Bürgerbegehren und sammelt fleißig Unterschriften dafür. Laut Anmelder Andreas Kavalir werden 50 Teilnehmer und – außer ihm – die Redner Ronny Zasowk und Antje Kottusch erwartet.
Das Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz ruft zu Gegenaktionen auf, dem wir uns nur anschließen können.
Auf der Homepage der NPD berichtet Florian Stein unterdessen von einem finsteren Plan der Schöneicher Bürger, den Kundgebungsort mit Fahrzeugen komplett zuzuparken.

Wer morgen nicht nach Schöneiche kann oder möchte, hat noch die Möglichkeit in Cottbus an einer antifaschistischen Demonstration teilzunehmen, die sich gegen die Gewalt und Präsenz der Südbrandenburger Naziszene richtet.

Zugtreffpunkt zur Antifa-Demo in Cottbus: Ostbahnhof, Gleis 3, 11.15 Uhr
Beginn: 14 Uhr, Am Gladhouse (JKZ – Straße der Jugend)

Kleine Presseschau

Wir möchten hier auf zwei interessante Artikel der letzten Tage hinweisen. Zum einen den neuesten rassistischen Ausfall Klaus Beiers bei „klipp & klar“ im rbb. klick

Zum zweiten einen Artikel über die Freundin des Woltersdorfer NPD-Gemeindevertreters Andreas Kavalir und Kandidatin für den Brandenburger Landtag Antje Kottusch. klick

NPD-Anhänger bedrohen Schöneiches Bürgermeister

Am Sonntag, dem letzten Tag des Heimatfestes in Schöneiche, ging es noch einmal heiß her. Nachdem am Samstag ein Stand der NPD für Unmut sorgte, wurde am nächsten Tag der Bürgermeister Heinrich Jüttner von zwei Personen aus dem NPD-Umfeld bedrängt. Jüttner erstattete Anzeige wegen Nötigung und Beleidigung.

Sonntag Nachmittag fand das Pokalfinale des Fußball-Landesverbandes Brandenburg zwischen Germania Schöneiche und dem SV Babelsberg 03 statt. Im Vorfeld des Spieles gab es in der Gemeinde Streit um den Ort und die Zeit des Spiels. Bürgermeister Jüttner hatte Bedenken, dass „randalierende Fans das Heimatfest stören könnten“, und wollte das Spiel auf 17 Uhr bzw. gleich nach Luckenwalde verlegen. Wo man die randalierenden Fans vermutete, wurde beim Betreten des Sportplatzes schnell klar: Die Seite der Babelsberg-Fans war mit Bauzäunen eingegrenzt, die der Germania-Anhänger nicht. Auf Schöneicher Seite befanden sich mehrere Nazi-Hooligans aus dem Umfeld des BFC Dynamo und auch mehrere Ordner bei dem Spiel entstammten aus dieser Szene.

Eine Gruppe um den NPD-Ortsvorsitzenden Florian Stein in einheitlichen blau-weißen Germania-T-Shirts wohnte dem Spiel bei und erlebte die 0:1 Niederlage ihres Favoriten. Stein, Kevin Bischoff und zwei weitere Männer zogen danach weiter zum Heimatfest an der Dorfaue, um dort weiter zu trinken. Somit kann keine Rede davon sein, die NPD-ler hätten sich mit „einheitlichen T-Shirts vom Pokalendspiel von Germania Schöneiche sozusagen getarnt“, wie die MOZ am 16. Juni schrieb.

Aus dieser, zu diesem Zeitpunkt bereits stark alkoholisierten, Gruppe heraus wurde der Bürgermeister von einer Person angepöbelt. Laut einem Artikel der MOZ beleidigte der Mann Jüttner, nachdem dieser ihn gebeten hatte wegzugehen. Kurz darauf kamen zwei Männer aus der gleichen fünfköpfigen Gruppe (vier Männer und eine Frau) und redeten „heftig und aggressiv“ auf ihn ein. Jüttner fühlte sich bedroht und suchte Schutz bei einem Wachmann, was die beiden nicht hinderte weiterhin bedrohlich auf ihn einzureden. Die Polizei beendete das Treiben und nahm drei der Männer mit zur Wache.

Ganz so idyllisch wie von der MOZ geschildert verlief das Heimatfest in Schöneiche dann nicht. Stark alkoholisierten und streitsuchenden Personen sollte eigentlich der Zutritt verwehrt bleiben. Doch bereits am Samstag konnte ein gutes Dutzend Nazis des „Frontbann 24″ aus Berlin unbehelligt über das Fest streifen und am Sonntag eine volltrunkene Gruppe den Bürgermeister anpöbeln.

Ergänzung:

Im Fanforum des SV Babelsberg 03 gibt es einen interessanten Kommentar zum Spiel in Schöneiche, der Security und Andreas Kavalir.

Auf der Seite Oireszene wird über Andreas Kavalirs Vergangenheit als antirassistischer Sharp-Skin berichtet

NPD-Stand bei Heimatfest in Schöneiche

Am Samstag, den 13. Juni baute die NPD zwischen 14 und 18 Uhr einen Informationsstand vor der Sparkasse in Schöneiche auf. Der Anmelder des Standes, Andreas Kavalir, wählte Ort und Zeit sicher nicht zufällig – fand doch an diesem Wochenende auf der anderen Strassenseite das alljährliche Heimatfest statt. 20 – 30 Nazis standen, weitgehend unter sich, um den Stand herum und versuchten ihre braune Propaganda unter die Menschen zu bringen. Doch außer ihrem eigenen Umfeld konnten sie kaum jemanden für ihre krude Weltanschauung begeistern. Da der Stand relativ kurzfristig angemeldet wurde, war nicht sehr viel Zeit, Gegenaktivitäten zu organisieren. Viele Schöneicher Bürger stellten ihre Fahrräder auf dem Platz ab, an dem der Stand stattfinden sollte um diesen für die Nazis nicht oder zumindest eingeschränkt nutzbar zu machen. Die NPD-ler reagierten äußerst aggressiv auf Menschen, die ihren Protest gegen die rechte Propaganda ausdrückten, wie z.B. der Anmelder selbst oder seine Freundin Antje Kottusch. Da die Nazis aus Schöneiche und Erkner den Stand offensichtlich allein nicht durchführen wollten, hatten sie sich zahlreiche Hilfe von außerhalb geholt. Ungefähr zwei Drittel der „Standbetreuer“, waren aus einer anderen Gegend angereist. Sie kamen, soweit bekannt, aus Fürstenwalde, Strausberg und Berlin. So war auch eine Gruppe von zehn bis zwölf Kameradschafts-Nazis im 90er-Jahre-Look (Glatze, Bomberjacke, Stiefel) anwesend. Jugendliche, die die „Kein Bock auf Nazis“ – Zeitung verteilten, wurden aus dieser Gruppe heraus angegriffen, der Zeitungen beraubt und mussten zusehen, wie diese dann zerrissen wurden. Woher diese Gruppe stammte, ist unbekannt.

Nachtrag:

Wie einer rechtsextremen Internetseite zu entnehmen war, handelte es sich bei der Gruppe Kameradschaftsnazis um Mitglieder des „Frontbann 24″ aus Berlin, die von einer rechten Kundgebung gegen eine Antifademo in Bad Freienwalde kamen.

Manuela Kokott (Fürstenwalde) und Florian Stein

v.l.: Enrico R., Franz R.(dahinter), Maik B., Daniel S., Andreas Kavalir (unterm Schirm mit Basecap)

Henry M. (links) , Franz R. (3.v.l.), Kersten Radzimanowski (mitte mit Bart)

Wieder Störung eines jüdischen Festes durch die NPD

Die NPD-Ortsgruppe Schöneiche hat wieder einmal bewiesen, das ihr Hauptantrieb scheinbar aus einem pathologischer Antisemitismus und einem Hang zur Selbstinszenierung als Opfer einer halluzinierten „Meinungsdiktatur“ besteht. Ein Großteil ihrer öffentlichen Auftritte in der Region ist derartig motivitiert und auch in ihren Texten, ob zur Außen-, Innen- oder Lokalpolitik, spielt dieses Thema für sie eine wichtige Rolle.
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Betrachtung des Wahlkampfs der extremen Rechten in LOS

Der Wahlkampf fing für die extreme Rechte im Landkreis schon fast vier Monate vor der Kommunalwahl an. Es begann mit der propangandistischen Ausschlachtung eines Vorfalls an der „Johannes-R.-Becher“-Schule Ende Mai, bei dem es zu einer Auseinandersetzung zwischen Berliner Jugendlichen türkischer Herkunft und eingeborenen Jugendlichen kam. Dies wurde in der rassistischen Diktion der NPD unter der Überschrift „Ausländisches Schlägerkommando verprügelt Schüler in Erkner“ aufgeblasen. Es wurden in ganz Erkner Flugblätter und NPD-Zeitungen gesteckt und Material vor der Schule selbst verteilt. Offensichtlich ein Thema wie gemacht für die NPD, konnte man doch so gegen die so genannten „kriminellen Ausländer“ hetzen und tief sitzende Vorurteile bedienen. (mehr…)