Tag-Archiv für 'antje-kottusch'

Antje Kottusch geht bei Bürgermeisterwahl unter

Am 22. April fand die erste Runde der Bürgermeisterwahl in Schöneiche statt. Da keiner der Kandidaten eine Mehrheit erringen konnte, kommt es am 13. Mai zur Stichwahl, bei der zwischen den beiden bestplatzierten Kandidaten entschieden wird. Antreten werden der Amtsinhaber Heinrich Jüttner und der Kandidat des Bürgerbündnisses, Oliver Scholz (CDU). Dieser war mit 38,76 % der Stimmen deutlich der Gewinner des Wahlabends. Danach folgten Heinrich Jüttner (parteilos) mit 22,31 %, knapp danach Erich Lorenzen (Die Linke) mit 20,79 %, Karin Müller (SPD) mit 8,96 %, Thomas Fischer (Grüne) mit 6,96 % und weit abgeschlagen Antje Kottusch (NPD) mit 1,6 % der abgegebenen Stimmen. (mehr…)

NPD-“Bürgerwehr“ in Schöneiche

Die Nazis in Schöneiche, namentlich Antje Kottusch, organisieren neuerdings eine „Bürgerwehr“, die die ausufernde Kriminalität in der Gemeinde eindämmen soll. Am 7. Januar patrouillierten sie gemeinsam mit NPD-lern aus MOL und sogenannten „Freien Kräften“. Stolz vermeldeten die „Kameraden“ (und _Innen), dass sich tatsächlich nichts kriminelles an diesem Abend zugetragen habe, was selbstverständlich ganz allein an ihrer Präsenz lag. Es könnte allerdings auch damit zu tun haben, dass in China ein Sack Reis umfiel. Und wo die Birnen schon mal dabei waren, durch die braune Heimatscholle zu marschieren, verteilten sie gleich NPD-Propaganda an die Schöneicher Haushalte. Das dieser Aktionismus etwas mit der Bürgermeisterwahl am 22. April zu tun hat, bei der auch Frau Kottusch kandidiert, hatten sie wohl vergessen zu erwähnen.

Eine weitere Meldung dazu beim Blick nach Rechts

Am 26. Januar findet in Schöneiche eine Diskussionsveranstaltung mit allen Bürgermeisterkandidat_Innen statt, die dann den interessierten Wählern Rede und Antwort geben sollen. Dass sich Frau Kottusch diese Gelegenheit zur Selbstdarstellung entgehen lassen wird, ist eher unwahrscheinlich. Sie wird sich, so sie denn auftaucht, auch ein paar unangenehme Fragen stellen lassen müssen.

Protest gegen NPD-Kundgebungen in Storkow

Die NPD führte am 21. und 22. August im Rahmen einer „Infotour“ je vier Kundgebungen in verschiedenen Ortsteilen Storkows durch, um ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 11. September Klaus Beier zu bewerben. Dagegen protestierten bis zu 40 Personen aus dem Bündnis „Keine Stimme den Nazis in Storkow und anderswo“. Auf Seiten der Nazis nahmen Klaus Beier, Manuela Kokott, Frank Odoy, Andreas Kavalier, Antje Kottusch und Frank Maar an den Kundgebungen am Samstag, sowie Michael Thalheim und Sven Haverlandt am Sonntag teil.

Einen umfangreichen Bericht gibt es hier

Kurzmeldungen zu Kottusch, Kavalir und Widerstandsradio

Antje Kottusch beweist ihre überbordende Fantasie mit einem Artikel über polnische Banden, die angeblich Katzen stehlen und brutal töten. Geklaut war in diesem Fall nur eins: Die ganze Geschichte hat die wackere Tierrechtlerin aus Woltersdorf aus einem vier Jahre alten Artikel der BILD abgeschrieben. Die ganze Analyse zu dieser, eines Münchhausen würdigen, Geschichte gibts bei inforiot.

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Andreas Kavalir, ganz der brave Parteisoldat, war am 5. März in Sachsen-Anhalt, um den „Kameraden“ vor Ort beim Wahlkampf für den erhofften Einzug in den Landtag zu helfen. Wie die NPD-Schöneiche mitteilt, wollte er in Burg zusammen mit anderen Nazis Flugblätter verteilen, wurde dabei jedoch von einer achtköpfigen Gruppe Vermummter geschlagen und mit Pfeffergas besprüht. Kavalir kam aber mit leichten Verletzungen davon. An dieser Stelle möchten wir unsere (nicht ganz so) klammheimliche Freude mitteilen.

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Die Staatsanwaltschaft Koblenz hat Anklage gegen 18 Männer aus dem ganzen Bundesgebiet „wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, Volksverhetzung und weiterer Straftaten erhoben“, darunter auch der 33-jährige arbeitslose Industriemechaniker aus Erkner.

Quelle: Staatsanwaltschaft Koblenz

NPD-Kundgebung in Schöneiche am 27. November

Bei einer Kundgebung der NPD am Samstag versammelten sich ca. 50 Nazis ab 10 Uhr auf einem Parkplatz an der Schöneicher Straße Ecke Brandenburgische Straße, der an diesem winterkalten Tag einer überfrorenen Matschwüste glich. Auch, aber nicht nur, an diesen Umständen lag es vermutlich, daß sich keine interessierten Bürger zur Mahnwache unter dem Motto „Schule statt Rathaus!“ verirrte. Die Nazis hielten es nicht einmal für nötig Flugblätter zu verteilen, es waren sowieso keine Abnehmer da.
Dafür waren zahlreiche „Kameraden“ aus Berlin (FN Mitte um Steve Henning), der NPD Uckermark-Barnim und aus der Lausitz anwesend. Von der NPD-Oderland waren Klaus Beier, Frank Odoy, die Kreisvorsitzende Manuela Kokott, Florian und Daniel Stein, Maik Brämer, Franz Radtke, sowie das Traumpaar des „Nationalen Widerstands“ Antje Kottusch und Andreas Kavalir anwesend. Letzerer war es auch, der zuerst das Mikrophon nahm und eine „Rede“ hielt. Worum es darin ging, war auch für interessierte Zuhörer nicht zu enträtseln. Vom eigentlichen Thema der Veranstaltung schweifte er dabei immer wieder ab. Das einzige, das er dabei unmißverständlich klarmachte, war sein Hang zur Selbstdarstellung, da es in einem Grtoßteil der Rede nur um ihn ging. Dannn war die Reihe an Ronny Zasowk, denen die es hören wollten, zu erklären, daß die NPD die einzige demokratische Alternative in Brandenburg sei. Antje Kottusch erzählte voller Pathos, wie schlimm die Situation für junge Menschen in Schöneiche ohne weiterführende Schule sei und daß diese auf ihrem Schulweg so weit fahren müssten. Auf jeden Fall sei auf diesem Weg der Volkstod unausweichlich.
Aus den Reihen der Teilnehmer der NPD-Kundgebung kam es zu Eierwürfen auf Gegendemonstranten, von denen die meisten jedoch ihr Ziel verfehlten. Lediglich eine Frau mit ihrem Kind auf dem Arm und das Auto von Klaus Beier wurden getroffen. Letzterer fand das nicht sehr witzig und auch Florian Stein schien das etwas peinlich zu sein. Die Polizei unternahm nichts dagegen. Steve Henning ließ es sich nicht nehmen, einen Fotographen zu beleidigen. Als dieser jedoch Anzeige erstattete nahmen er und seine Kameraden die Beine in die Hand. Die Kundgebung wurde gegen 12.30 beendet, also mehr als eine Stunde früher als geplant.
Auf dem nahegelegen Skaterpark konnten noch zahlreiche Nazi-Grafitti, u.a. von den „Autonomen Nationalisten Oder-Spree“ sowie Aufkleber der NPD und anderer rechter Gruppen festgestellt werden.

Ein weiterer peinlicher Versuch der NPD-Schöneiche sich als bürgernah und sachkundig zu präsentieren – nicht zuletzt deshalb weil die Gemeinde Schöneiche weder für das Rathaus noch für eine Schule das Geld hat und das Bürgerbegehren schon allein deshalb sinnlos war. Wir sind sehr gespannt, wie und wann die Nazis aus Schöneiche ihren Anhängern und der interessierten Öffentlichkeit diese lächerliche und erfolglose Veranstaltung als Erfolg verkaufen werden.

Nachtrag 29.11.: Auf der Fotocommunity Flickr sind weitere Fotos der NPD-Kundgebung veröffentlicht worden.

Hier ein weiterer Bericht von der Kundgebung bei Die Linke Schöneiche.

Vereiste Pfützen, Schlamm und Nazis

Nazischmierereien auf dem Skatepark

Klaus Beiers Auto wurde Opfer eines feigen Anschlags

NPD-“Mahnwache“ morgen in Schöneiche

Wie einem Artikel auf der Webseite indymedia zu entnehmen ist, plant die NPD-Schöneiche am Samstag zwischen 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr auf dem Parkplatz vor der Sparkasse (Schöneicher Straße Ecke Brandenburgische Straße) eine „Mahnwache“ unter dem Motto „Schule statt Rathaus“. Seit fünf Wochen macht die NPD mobil für ihr gleichnamiges Bürgerbegehren und sammelt fleißig Unterschriften dafür. Laut Anmelder Andreas Kavalir werden 50 Teilnehmer und – außer ihm – die Redner Ronny Zasowk und Antje Kottusch erwartet.
Das Schöneicher Bündnis für Demokratie und Toleranz ruft zu Gegenaktionen auf, dem wir uns nur anschließen können.
Auf der Homepage der NPD berichtet Florian Stein unterdessen von einem finsteren Plan der Schöneicher Bürger, den Kundgebungsort mit Fahrzeugen komplett zuzuparken.

Wer morgen nicht nach Schöneiche kann oder möchte, hat noch die Möglichkeit in Cottbus an einer antifaschistischen Demonstration teilzunehmen, die sich gegen die Gewalt und Präsenz der Südbrandenburger Naziszene richtet.

Zugtreffpunkt zur Antifa-Demo in Cottbus: Ostbahnhof, Gleis 3, 11.15 Uhr
Beginn: 14 Uhr, Am Gladhouse (JKZ – Straße der Jugend)

Kurzmeldungen vom Wochenende

Die Frauenorganisation der NPD, „Ring Nationaler Frauen“ (RNF), fand sich am vergangenen Wochenende in Sachsen-Anhalt zu
seinem Bundeskongreß zusammen, wo unter anderem der neue Bundesvorstand gewählt wurde. Nach einem Jahr im Vorstand ist Antje Kottusch aus Woltersdorf nun nicht mehr dabei.

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Unbekannte „verzierten“ am Wochenende die Umgebung des Bahnhofs Erkner mit Dutzenden NPD-Aufklebern und mit Parolen wie „Nationaler Sozialismus jetzt“ und „Merkel töten“, die mit Kreide aufgetragen waren. Die Täter kann mensch ruhigen Gewissens den Strukturen der NPD in der Region zurechnen.

Kleine Presseschau

Wir möchten hier auf zwei interessante Artikel der letzten Tage hinweisen. Zum einen den neuesten rassistischen Ausfall Klaus Beiers bei „klipp & klar“ im rbb. klick

Zum zweiten einen Artikel über die Freundin des Woltersdorfer NPD-Gemeindevertreters Andreas Kavalir und Kandidatin für den Brandenburger Landtag Antje Kottusch. klick

NPD-Stand bei Heimatfest in Schöneiche

Am Samstag, den 13. Juni baute die NPD zwischen 14 und 18 Uhr einen Informationsstand vor der Sparkasse in Schöneiche auf. Der Anmelder des Standes, Andreas Kavalir, wählte Ort und Zeit sicher nicht zufällig – fand doch an diesem Wochenende auf der anderen Strassenseite das alljährliche Heimatfest statt. 20 – 30 Nazis standen, weitgehend unter sich, um den Stand herum und versuchten ihre braune Propaganda unter die Menschen zu bringen. Doch außer ihrem eigenen Umfeld konnten sie kaum jemanden für ihre krude Weltanschauung begeistern. Da der Stand relativ kurzfristig angemeldet wurde, war nicht sehr viel Zeit, Gegenaktivitäten zu organisieren. Viele Schöneicher Bürger stellten ihre Fahrräder auf dem Platz ab, an dem der Stand stattfinden sollte um diesen für die Nazis nicht oder zumindest eingeschränkt nutzbar zu machen. Die NPD-ler reagierten äußerst aggressiv auf Menschen, die ihren Protest gegen die rechte Propaganda ausdrückten, wie z.B. der Anmelder selbst oder seine Freundin Antje Kottusch. Da die Nazis aus Schöneiche und Erkner den Stand offensichtlich allein nicht durchführen wollten, hatten sie sich zahlreiche Hilfe von außerhalb geholt. Ungefähr zwei Drittel der „Standbetreuer“, waren aus einer anderen Gegend angereist. Sie kamen, soweit bekannt, aus Fürstenwalde, Strausberg und Berlin. So war auch eine Gruppe von zehn bis zwölf Kameradschafts-Nazis im 90er-Jahre-Look (Glatze, Bomberjacke, Stiefel) anwesend. Jugendliche, die die „Kein Bock auf Nazis“ – Zeitung verteilten, wurden aus dieser Gruppe heraus angegriffen, der Zeitungen beraubt und mussten zusehen, wie diese dann zerrissen wurden. Woher diese Gruppe stammte, ist unbekannt.

Nachtrag:

Wie einer rechtsextremen Internetseite zu entnehmen war, handelte es sich bei der Gruppe Kameradschaftsnazis um Mitglieder des „Frontbann 24″ aus Berlin, die von einer rechten Kundgebung gegen eine Antifademo in Bad Freienwalde kamen.

Manuela Kokott (Fürstenwalde) und Florian Stein

v.l.: Enrico R., Franz R.(dahinter), Maik B., Daniel S., Andreas Kavalir (unterm Schirm mit Basecap)

Henry M. (links) , Franz R. (3.v.l.), Kersten Radzimanowski (mitte mit Bart)

Wieder Störung eines jüdischen Festes durch die NPD

Die NPD-Ortsgruppe Schöneiche hat wieder einmal bewiesen, das ihr Hauptantrieb scheinbar aus einem pathologischer Antisemitismus und einem Hang zur Selbstinszenierung als Opfer einer halluzinierten „Meinungsdiktatur“ besteht. Ein Großteil ihrer öffentlichen Auftritte in der Region ist derartig motivitiert und auch in ihren Texten, ob zur Außen-, Innen- oder Lokalpolitik, spielt dieses Thema für sie eine wichtige Rolle.
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