Tag-Archiv für 'klaus-beier'

Nach NPD-Treffen wird Hotel in Grünheide boykottiert

Nachdem am 14. und 15. Januar im Grünheider Hotel „Seegarten“ eine Veranstaltung der NPD stattfand, ist selbiges nun durch ausbleibende Gäste in seiner Existenz bedroht. Regionale NPD-Strukturen solidarisieren sich.
120 Neonazis fanden sich seinerzeit zum Neujahrsempfang der NPD-Fraktionen aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen ein, darunter Szeneprominenz wie der Schweriner Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs, Bundesvorsitzender Holger Apfel und der extrem rechte Anwalt und ehemalige Berliner Landesvorsitzende der Republikaner, Carsten Pagel. (mehr…)

Protest gegen NPD-Kundgebungen in Storkow

Die NPD führte am 21. und 22. August im Rahmen einer „Infotour“ je vier Kundgebungen in verschiedenen Ortsteilen Storkows durch, um ihren Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 11. September Klaus Beier zu bewerben. Dagegen protestierten bis zu 40 Personen aus dem Bündnis „Keine Stimme den Nazis in Storkow und anderswo“. Auf Seiten der Nazis nahmen Klaus Beier, Manuela Kokott, Frank Odoy, Andreas Kavalier, Antje Kottusch und Frank Maar an den Kundgebungen am Samstag, sowie Michael Thalheim und Sven Haverlandt am Sonntag teil.

Einen umfangreichen Bericht gibt es hier

NPD-Kundgebung in Schöneiche am 27. November

Bei einer Kundgebung der NPD am Samstag versammelten sich ca. 50 Nazis ab 10 Uhr auf einem Parkplatz an der Schöneicher Straße Ecke Brandenburgische Straße, der an diesem winterkalten Tag einer überfrorenen Matschwüste glich. Auch, aber nicht nur, an diesen Umständen lag es vermutlich, daß sich keine interessierten Bürger zur Mahnwache unter dem Motto „Schule statt Rathaus!“ verirrte. Die Nazis hielten es nicht einmal für nötig Flugblätter zu verteilen, es waren sowieso keine Abnehmer da.
Dafür waren zahlreiche „Kameraden“ aus Berlin (FN Mitte um Steve Henning), der NPD Uckermark-Barnim und aus der Lausitz anwesend. Von der NPD-Oderland waren Klaus Beier, Frank Odoy, die Kreisvorsitzende Manuela Kokott, Florian und Daniel Stein, Maik Brämer, Franz Radtke, sowie das Traumpaar des „Nationalen Widerstands“ Antje Kottusch und Andreas Kavalir anwesend. Letzerer war es auch, der zuerst das Mikrophon nahm und eine „Rede“ hielt. Worum es darin ging, war auch für interessierte Zuhörer nicht zu enträtseln. Vom eigentlichen Thema der Veranstaltung schweifte er dabei immer wieder ab. Das einzige, das er dabei unmißverständlich klarmachte, war sein Hang zur Selbstdarstellung, da es in einem Grtoßteil der Rede nur um ihn ging. Dannn war die Reihe an Ronny Zasowk, denen die es hören wollten, zu erklären, daß die NPD die einzige demokratische Alternative in Brandenburg sei. Antje Kottusch erzählte voller Pathos, wie schlimm die Situation für junge Menschen in Schöneiche ohne weiterführende Schule sei und daß diese auf ihrem Schulweg so weit fahren müssten. Auf jeden Fall sei auf diesem Weg der Volkstod unausweichlich.
Aus den Reihen der Teilnehmer der NPD-Kundgebung kam es zu Eierwürfen auf Gegendemonstranten, von denen die meisten jedoch ihr Ziel verfehlten. Lediglich eine Frau mit ihrem Kind auf dem Arm und das Auto von Klaus Beier wurden getroffen. Letzterer fand das nicht sehr witzig und auch Florian Stein schien das etwas peinlich zu sein. Die Polizei unternahm nichts dagegen. Steve Henning ließ es sich nicht nehmen, einen Fotographen zu beleidigen. Als dieser jedoch Anzeige erstattete nahmen er und seine Kameraden die Beine in die Hand. Die Kundgebung wurde gegen 12.30 beendet, also mehr als eine Stunde früher als geplant.
Auf dem nahegelegen Skaterpark konnten noch zahlreiche Nazi-Grafitti, u.a. von den „Autonomen Nationalisten Oder-Spree“ sowie Aufkleber der NPD und anderer rechter Gruppen festgestellt werden.

Ein weiterer peinlicher Versuch der NPD-Schöneiche sich als bürgernah und sachkundig zu präsentieren – nicht zuletzt deshalb weil die Gemeinde Schöneiche weder für das Rathaus noch für eine Schule das Geld hat und das Bürgerbegehren schon allein deshalb sinnlos war. Wir sind sehr gespannt, wie und wann die Nazis aus Schöneiche ihren Anhängern und der interessierten Öffentlichkeit diese lächerliche und erfolglose Veranstaltung als Erfolg verkaufen werden.

Nachtrag 29.11.: Auf der Fotocommunity Flickr sind weitere Fotos der NPD-Kundgebung veröffentlicht worden.

Hier ein weiterer Bericht von der Kundgebung bei Die Linke Schöneiche.

Vereiste Pfützen, Schlamm und Nazis

Nazischmierereien auf dem Skatepark

Klaus Beiers Auto wurde Opfer eines feigen Anschlags

Kleine Presseschau

Wir möchten hier auf zwei interessante Artikel der letzten Tage hinweisen. Zum einen den neuesten rassistischen Ausfall Klaus Beiers bei „klipp & klar“ im rbb. klick

Zum zweiten einen Artikel über die Freundin des Woltersdorfer NPD-Gemeindevertreters Andreas Kavalir und Kandidatin für den Brandenburger Landtag Antje Kottusch. klick

NPD stört SPD-Stammtisch in Bad-Saarow

Wie verschiedene Medien meldeten haben Mitglieder der NPD unter Führung von Klaus Beier am Abend des 13. August einen SPD-Stammtisch in Bad Saarow (LOS) gestört. Nach Angaben von Klaus Ness (SPD) seien Beier und etwa zehn Begeleiter plötzlich aufgtaucht, hätten ungebeten das Wort ergriffen und ihn unter anderem als „Irren“ beschimpft. Er stellte Anzeige wegen Beleidigung.
Kurz vor der Wahlen des Land- und Bundestags versucht Beier wieder sich und seine Partei mit spektakulären Auftritten (wie zuletzt in Storkow) in die Medien und ins Gespräch zu bringen. Es ist auch eine erklärte Methode der NPD und ihres Umfeldes mit der Wortergreifungsstrategie in Diskussionen ihre Propaganda zu verbreiten (eine wirkliche Diskussion findet in der Regel nicht statt) und sich damit als gleichberechtigter Diskussionspartner darzustellen.

Gegen die NPD-Demo in Storkow

Der Kreisvorsitzende der NPD-Oderland, Klaus Beier, hat für den 4. Juli in Storkow eine Demo gegen das Freundschaftsspiel des FC Energie Cottbus gegen Germania Storkow angemeldet. Die NPD stört sich an dem Motto des Spiels: „Mit Energie für Toleranz“. Sie werfen dem Storkower Verein politischen Mißbrauch vor, da sich das Anliegen des Spiels angeblich direkt gegen sie richte.

Es ist lächerlich, das sich die NPD von solch einem schwammigen Begriff wie „Toleranz“ provoziert fühlt, noch dazu in einer Gegend, die getrost als Hochburg der NPD bezeichnet werden darf. So wohnen Lars Beyer und Klaus Beier in der Gegend und die Partei konnte dort Wahlergebnisse deutlich über dem Landesschnitt einfahren. Doch im Herbst will die NPD bei der Bundestags- und inzwischen auch bei der Landtagswahl antreten und versucht auf diese Weise, billig in die regionalen und überregionalen Schlagzeilen zu gelangen. Wie es aussieht, scheint dies für die NPD besser zu funktionieren als gedacht: Der FC Energie Cottbus hat seine Teilnahme an dem Spiel abgesagt und die NPD kann sich über diesen Erfolg ins Fäustchen lachen. Diese Entscheidung des Zweitligisten ist nicht nachvollziehbar, da sie die NPD in ihrer Strategie, unliebsame Initiativen und Personen einzuschüchtern, bestärkt.

Nichtsdestotrotz gilt es der NPD am Samstag entgegenzutreten

Das Aktionsbündnis »Tolerantes Storkow: Kein Platz für Rechtsextremismus!«, wird gegen die NPD demonstrieren. Es bereitet ein Fest der Demokratie vor. Es soll um 13 Uhr auf dem Platz der Opfer des Faschismus (Ernst-Thälmann-Straße, Ecke Berliner Straße) beginnen. »Überlassen wir der NPD nicht die Straße und den Fußball!«, heißt es im Aufruf.

Infos:

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Ad Hoc News
Spiegel
Taz
NPD-Blog
Junge Welt
Neues Deutschland

Betrachtung des Wahlkampfs der extremen Rechten in LOS

Der Wahlkampf fing für die extreme Rechte im Landkreis schon fast vier Monate vor der Kommunalwahl an. Es begann mit der propangandistischen Ausschlachtung eines Vorfalls an der „Johannes-R.-Becher“-Schule Ende Mai, bei dem es zu einer Auseinandersetzung zwischen Berliner Jugendlichen türkischer Herkunft und eingeborenen Jugendlichen kam. Dies wurde in der rassistischen Diktion der NPD unter der Überschrift „Ausländisches Schlägerkommando verprügelt Schüler in Erkner“ aufgeblasen. Es wurden in ganz Erkner Flugblätter und NPD-Zeitungen gesteckt und Material vor der Schule selbst verteilt. Offensichtlich ein Thema wie gemacht für die NPD, konnte man doch so gegen die so genannten „kriminellen Ausländer“ hetzen und tief sitzende Vorurteile bedienen. (mehr…)